Blogparade „Macht Wandern glücklich?“

Hui ich habe mich getraut. Ich mache bei meiner ersten (und hoffentlich nicht letzten) Blogparade mit. Bin aufgeregt und erfreut zugleich.

Katja von den Wellness Bummlern hat zu einer Blogparade mit dem Thema „Macht Wandern glücklich“ aufgerufen. Viele Blogger haben bereits daran teilgenommen und ihre Gedanken dazu mit allen geteilt.

Wandern wird von jedem anders betrachtet, doch im Grunde sind es immer die selben Faktoren, die Leute in die Bergwelt treiben.

Worte wir Freiheit, Natur, Genießen kommen einem da immer wieder unter. Viele empfinden die Ruhe in der Natur als Balsam für die Seele. Und ja, dass ist es auch. Auch für mich. Doch von Anfang an.

Zwei Hunde und die Tiroler Bergwelt

Bereits als kleines Mädchen bin ich meinem Vater davon gelaufen und war übermütig Richtung Patscherkofel (Hausberg in Innsbruck mit ca. 2264m Höhe) hoch gelaufen. Sehr zum Leidwesen meines Vaters. Er musste mich schlussendlich den gesamten Weg nach unten Tragen, da ich kaum angekommen, sofort eingeschlafen bin.

Ich bin zwar ein Stadtkind, doch die Berge in Tirol waren immer ein Bestandteil meiner Kindheit.

Doch als Jungendliche hat man andere Dinge im Kopf als wandern gehen. Zumindest zu meiner Zeit. Und so kam es, dass ich immer unsportlicher wurde und nie ans Wandern gedacht habe.

Als junge Erwachsene lernte ich die Liebe meines Lebens kennen und nachdem wir uns in einem Liebesurlaub über einen Hund Gedanken machten kam eines zum anderen.

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Leni, unsere Labradorhündin, zog ein und stellte mein bzw. Unser Leben komplett um. Plötzlich kam das Thema Wandern wieder zur Sprache und so versuchten wir uns zuerst in leichten Wanderungen rund um Innsbruck.

Als Cooper zu unserer kleinen Familie dazustieß fanden wir uns immer öfter in den schöner Tiroler Bergen wieder. Egal ob einfache Touren zum Rauschbrunnen oder anspruchsvollere Touren zur Nürnberger Hütte, 2013 war unser Wanderjahr.Ich merkte schnell, dass es mir Spass machte, aber ich war so untrainniert, dass ich den Helden immer öfter zur Weißglut brachte, da ich aus dem meckern nicht mehr raus kam. :-)

Glücklicher und Ruhiger

Was mich an den Rand meiner Leistung brachte war eine Wanderung zu den 3 Zinnen in den schönen Südtiroler Dolomiten. Doch dieses Gefühl, seinen Schweinehund einen ordentlichen Ar…-Tritt verpasst zu haben, war einfach unbeschreiblich.

In dieser Zeit, im Jahr 2013 ließen wir kaum ein Wochenende aus um Hütten und Almen mit unseren zwei Hunden abzuklappern. Und wisst ihr was? Ich war so glücklich wie nie. Ich fühlte mich irre gesund, strotzte nur so vor Energie.

Den Arbeitstress in der Firma schaffte ich mit Links. Die Vorfreude auf die nächste Wanderung toppte einfach Alles. Nicht nur wir waren ausgeglichener und ruhiger. Nein auch unsere Hunde. Sie wurde von Wanderung zu Wanderung souveräner. Passten vorsichtige Stellen ab und warteten auf uns. Kurzum sie genossen es genauso wie wir.

Wandern mit Hund

Als mich eine Grippe in die Knie zwang, war es erstmal vorbei mit den Wanderungen. Doch bereits für den kommenden Winter deckten wir uns mit Schneeschuhen ein und erkundeten gemeinsam mit den Hunden das winterliche Südtirol.

Macht Wandern also glücklich?

Ja! Oh, Ja! Das Gefühl von Freiheit so hoch oben in den Bergen kann kaum etwas anderes übertreffen. Du siehst Ecken und Winkeln von deinem Heimatort die dir bis dato völlig unbekannt waren. Es fühlt sich so an wie ein kleiner Urlaub und das lässt die Laune schon steigen.

Wandern macht glücklich auf jede erdenkliche Art und Weise und ich bin Froh Gesund zu sein um dieses Erlebnis so oft wie möglich erleben zu dürfen! :-)

Blogparade!!!!

So, ich habe einfach darauf losgeschrieben. Und ihr könnt das auch. Eure Gedanken zum Thema „Macht Wandern glücklich“ würde uns alle sehr interessieren. Also macht auch mit bei der Blogparada von Katja alias Die Wellness Bummler.

Vielen Dank an Katja für die Parade und ich habe durch euch viele neue Blogs kennengelernt! :-)

Julia

Author: Julia

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