Von Hunden die Folgen und welchen die es nicht tun

Facebook, Twitter und Instagram werden gerade geflutet von Schneebildern aller Art. Kinder die Schneemänner bauen und Hunde die im Schnee toben, bis sie völlig kaputt sind. Der erste Schnee wurde lange ersehnt und endlich fällt er. Mancherorts etwas mehr, an ein paar Orten ein bisschen weniger.

So auch hier in Innsbruck. Ein paar Zentimeter sind zusammengekommen und bereits um 8 Uhr früh kamen die ersten SMS mit dem Inhalt: „Siehst du es? Es schneit wirklich!“

Ja es schneit und ja wir waren draußen. Leider nicht ganz so wie gewünscht, den Herrchen ist Krank. Eine üble Verkühlung hat ihn heimgesucht und ist bereits von der Nase in die Bronchien gewandert. So bleib uns nur ein Besuch auf der Hundewiese.

Die Hunde sollten laufen. Den ersten Schnee so richtig auskosten ohne dass Herrchen und Frauchen viel aufpassen müssen.

Sie tobten, spielten mit ihrem Ball, rannten sich gegenseitig um und wälzten sich im Schnee bis das Fell nass glänzte. Nach den ersten kurzen Spielminuten versuchten wir etwas zu üben mit den zwei. Lernen sollte Hund auch noch im Alter. Auch wenn es schwerer ist als wie in der Welpenzeit.

Fuss, Sitz und Platz

Alle 3 Kommandos beherrschen beide eigentlich sehr gut. Das können wir behaupten. Unsere Leni ist hier wahrlich besser als Cooper. Schließlich kam Leni bereits mit 8 Wochen zu uns. Von dieser Zeit an wurde bereits spielerisch geübt und mit Leckerlis belohnt.

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Cooper fand seinen Weg erst mit 10 Monaten zu uns. Es wurde scheinbar viel verabsäumt in seiner Welpenzeit, sodass er auch heute noch Schwierigkeiten hat, sich auf ein Ding zu fokussieren. Er ist schnell ablenkbar. Hört plötzlich seinen Namen nicht mehr und läuft unkontrolliert herum. So als wäre er sich nach wie vor unsicher, was von ihm erwartet wird.

In diesem Momenten versucht Leni ihn gleich zurecht zu weisen was oft sehr gut funktioniert. Andererseits kann auch das Gegenteil passieren. Er läuft noch unkontrollierter herum und hört noch weniger auf das, was wir sagen. Er benimmt sich oft wie ein Welpe oder noch verspielter Junghund von gerade mal einem Jahr.
Mittlerweile zählt der Kerl aber schon stolze 3 Jahre…

Wir wollen ihn hier auch nicht mit biegen und brechen in eine Bahn lenken. Ihn anschreien oder gar einschüchtern. Viel zu oft sehen wir das hier auf den Straßen in Innsbruck. Eingeschüchterte Hunde, die stumm und mit hängendem Kopf neben ihren Herrchen herlaufen. Wie Marionetten an unsichtbaren Fäden.

Aber ich schweife ab. :-)

Cooper ist ein toller Hund. Sehr verspielt und aufgeweckt. Ab und an etwas doof und tollpatschig. Was ihn nur noch mehr zu einem eigenen Charakterhund macht, den wir auch gar keinen Fall verändern wollen.

Leni und Cooper hatten heute ihren Spass im Schnee und das ist die Hauptsache. Während ich diesen Artikel schreibe, sind beide bereits eingeschlafen. Also haben wir nicht allzu viel falsch gemacht.

Wir wünschen euch noch einen schönen Tag im Schnee. Toben eure Hunde auch so gern im Schnee?

 

Julia

Author: Julia

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2 Kommentare

  1. Bei uns hat es erst heute Nacht angefangen mit dem Schneien … Dayo mag den Schnee sehr und tobt dann auch. Suri ist etwas zurückhaltender. Sie friert schneller und ist insgesamt etwas „jammeriger“ … 😉 … hier ist aber leider so ein Wind, dass es nicht so richtig Spaß macht im Moment.
    Viele Grüße
    Martina, Dayo und Suri

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    • Julia

      Ich glaube sogar, ihr habt etwas mehr Schnee als wir hier :-)

      Am meisten stört Leni und Cooper nur das Salz in der Stadt. Was auch verständlich ist. Ansonsten sind sie beide im Schnee nicht wirklich zu bremsen.

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